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BlackBerry und autonomes Fahren: Gewinnerteam?!

von Ben Witt

Lange müssen wir wohl nicht mehr auf autonome Fahrzeuge warten. Das dachte sich auch BlackBerry bzw dessen Tochtergesellschaft QNX und investiert in diesen Markt. Aber warum? Beide Unternehmen bieten etwas einmaliges: Ein sicheres Echtzeitsystem in einer sicheren Infrastruktur.

QNX ist seit 1999 im Automotive Markt vertreten, zu diesem Zeitpunkt hatte man sich seit zwei Dekaden als Spezialist für embedded Systems einen Namen gemacht und sich im Finanz-, Gesundheits-, Energiesektor und vielen weiteren Bereichen etabliert. Es gibt über 35 Möglichkeiten mit QNX im täglichen Leben un Berührung zu kommen,

Auch andere Unternehmen wie Google und Apple investieren intensiv in dieses Segment und wollen sich in den Jahren 2018 bis 2020 mit autonomen Fahrzeugen etablieren. Die University of Michigan hat nun eine Simulation einer ganzen Stadt mit ausschließlich autonomen Fahrzeugen gestartet. Ziel ist eine Verbesserung der Systeme.

Schätzungen zufolge soll der Markt im Jahr 2025 auf 42 Milliarden USD angewachsen sein. Die Boston Consulting Group geht davon aus, dass im Jahr 2035 ein Viertel aller verkauften Autos autonom sind.

Nicht nur BB10QNX geht davon aus, dass BlackBerry hier ein Gewinner sein wird. Fool sieht auch das Potential und die derzeitige Marktdurchdringung von QNX im Automotive Bereich: QNX ist mittlerweile in über 60 Millionen Fahrzeugen im Einsatz.

QNX ist zum Beispiel bei Telematiksystemen wie OnStar und Infotainment Diensten wie dem Volkswagen RNS 850 GPS Navigationssystem und Ford SYNC 3 vertreten. Ferner in den digitalen Instrumentengruppen des Audi TTund des Mercedes S-Klasse Coupé.

Die Verbreitung von QNX im Automotive Bereich reicht sogar zur Abbildung des ganzen ABCs der Automobiltechnik.

BlackBerry kann viel in die Waagschale werfen:

  • Reputation als Hersteller und Anbieter sicherer mobiler Lösungen. Oder ist ein Hack von BlackBerry bekannt geworden?
  • QNX: ein Echtzeit Betriebssystem mit Mikrokernel. Nicht nur im Embedded Bereich, sondern auch als mobiles Smartphone Betriebssystem: OS10 Whitepaper
  • Internet of Things Plattform, cloudbasiert und in die BlackBerry Infrastruktur integriert

Langfristig wird sich BlackBerry mit QNX in diesem Bereich durchsetzen indem sie die sichere Softwarebasis anbieten. Für den Endkunden bedeutet es, dass eins der sichersten Systeme im Auto eingesetzt wird, das auch noch Apple Carplay und Android Auto unterstützt und dem Endkunden so eine volle Konnektivität bietet. Außer bei BlackBerry OS10 Geräten, die zum Beispiel kein App Mirroring beherrschen.

Forumsdiskussion

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2 Kommentare

Wakinyan 29. Juli 2015 - 18:57

Wie darf ich den letzten Satz verstehen? Er erscheint mir unvollständig 🙂 “Außer bei BlackBerry OS10 Geräten.”

Ben Witt 29. Juli 2015 - 20:10

Es fehlt zum Beispiel App Mirroring. Telefonieren, Kontaktzugriff und Medienwiedergabe auf der Autoanlage funktionieten.

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