Start Hardware BlackBerry PRIV: Hohe Rückgabequote bei AT&T und Verkaufsstop bei T-Mobile USA?!

BlackBerry PRIV: Hohe Rückgabequote bei AT&T und Verkaufsstop bei T-Mobile USA?!

von Ben Witt

Laut cnet gibt es wohl eine hohe Rückgaberate des BlackBerry PRIVs beim Mobilfunkanbieter AT&T. T-Mobile USA hat das Smartphone von der Webseite genommen und laut einem Tweet den Verkauf eingestellt.

Eine Führungsperson von AT&T (will anonym bleiben) wird zitiert:

Das Priv ist wirklich am Kämpfen. Wir haben mehr Rückgaben gesehen, als uns recht ist.

Alleine die Absatzzahlen entsprachen nicht den Erwartungen: BlackBerry konnte bis Februar 1,3 Millionen Geräte in 2 Quartalen verkaufen. Alleine im letzten Fiskalquartal waren es 250.000 Geräte weniger als erwartet.

BlackBerry wollte mit einem Android Premium Smartphone Marktanteile zurückerobern. Doch ein zu hoher Preis und eine dazu mindere Qualität brach ihnen das Genick. Einige BlackBerry Benutzer gaben auch aufgrund des Betriebssystems die Geräte zurück, der Sprung von OS10 zu Android sei nicht geglückt. Man sah einen Bedarf an einem Smartphone mit Hardware Tastatur, doch gegen Apple und Samsung ist keine Chance auf dem Markt.

Im Android Einheitsbrei muss man herausstechen. An sich kann das PRIV dies auch: gute Kamera, Slider, Hardware Touch Tastatur, Sicherheitsanpassungen an Android und monatliche Updates. Doch dies alles hilft nicht, wenn man in den USA (einer der Hauptmärkte) für denselben Preis ein iPhone 6s bekommt, das wiederum eine bessere Qualität aufweisen kann. Zugegeben, die Qualität des PRIVs hat sich nach der ersten Charge gebessert. Auch der Straßenpreis ist weit gesunken, der übrigens zum Marktstart besser gepasst hätte.

Doch auch T-Mobile USA hat das BlackBerry PRIV nicht mehr im Angebot, ob es dauerhaft bleibt ist abzuwarten. Nach AT&T hatten auch Verizon und T-Mobile das Gerät recht früh im Sortiment.

Auch Amazon hatte zwischendurch den Verkauf des PRIVs eingestellt, da die Rückgaberate zu hoch war. Bei Amazon ist das ein automatischer Vorgang, der einerseits Amazon vor hohen Kosten durch Versand- und Personalkosten und Kunden vor schlechten Produkten schützen soll.

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